Abstecher in die Sansibar: Zu Besuch bei Herbert und Niklas Seckler
Shownotes
Und wieder geht es mitten hinein in das, was Sylt ausmacht und auf der Insel Geschichte schreibt; einen der bekanntesten Orte Sylts: die Sansibar. Sandra Maurer trifft Herbert Seckler, den Gründer und langjährigen Kopf der Sansibar, und seinen Sohn Niklas, der heute immer stärker die Verantwortung übernimmt.
Wie fühlt es sich an, das Lebenswerk des eigenen Vaters weiterzuführen? Warum ist die Sansibar für die beiden viel mehr als ein Restaurant? Und weshalb sagt Herbert Seckler, dass er am liebsten „bis er umfällt“ dort bleiben möchte?
Wir sprechen über die Geschichte der Sansibar, über Familie, Fehler, Verantwortung und die schwierige Balance zwischen Tradition und Veränderung.
Außerdem geht es um den besonderen Sansibar-Kosmos: Stammgäste, Prominente, Diskretion, Luxusweine, große Flaschen, natürlich über Pfingsten und das Gefühl, für ein paar Stunden dem Alltag zu entkommen. Und natürlich darf auch eine ganz besondere Verbindung zu einer Person nicht fehlen: mehr dazu aber auch in der nächsten Folge!
In der nächsten Folge ist Sandra Maurer mittendrin: Pfingsten im Club, in der Taxizentrale und in der Sansibar.
Transkript anzeigen
00:00:05: Hier ist Sandra Maurer mit
00:00:06: Söldkast-Fingsten,
00:00:09: den Podcast von der Insel Sylt.
00:00:11: Sylt ganz anders!
00:00:13: Das titelt das Magazin Stern in der vergangenen Woche.
00:00:16: Abseits von Schickeria und Promis gibt es natürlich
00:00:19: eine andere Seite.
00:00:21: Es gibt Unzählige
00:00:22: wie die
00:00:22: Feuerwehr, die wirklich unglaublich wichtig hier ist auf der Insell Wie der Brand aktuellen List gezeigt hat Oder Ärzte Polizei So viele, die die Insel im Hintergrund am Laufen halten.
00:00:35: Sie seien hier einfach mal dankenswerterweise erwähnt!
00:00:38: Aber uns führt es jetzt erstmal wieder in die Gastronomie.
00:00:42: In dieser Folge nehme ich euch mit in die Sansebaar.
00:00:45: Sie vereint beides Natur und Kult.
00:00:49: Mitten in den
00:00:49: Dünen liegt
00:00:50: sie und zieht neben Urlaubern Stammgästen natürlich auch Prominente an – so auch meine liebe Kollegin Frau Koludewig die in einer der nächsten Folgen für uns einen ganz besonderen Blick auf die Sanzibar wirft.
00:01:04: Aber heute sind sie meine Gäste, Herbert Zäckler, einer der bekanntesten Gastronomen Deutschlands, Gründer der Sanziba und absoluter Südliebhaber.
00:01:14: Zusammen mit seinem Sohn Niklas, der die Sonsiba an die Zukunft führt – und plötzlich in unserem Gespräch sehr emotional wird!
00:01:26: Gott hat meinen Vater mich da aufgehalten, weil ich hätte unsere ganzen Stammgäste verkraulen.
00:01:30: Ich hatte alles wo für dieser Laden steht was Herbert aufgebaut hat kaputt gemacht.
00:01:33: Ich habe so viele Fehler am Anfang gemacht und wie ihr auch sagt ich war so unbeholfen teilweise sondern auch arrogant dadurch vielleicht gewesen obwohl es gar nicht sein wollte.
00:01:42: Es ist immer blöd wenn man selber sich loben sollte oder etwas sagen soll Und Frauke
00:01:47: hat mir
00:01:48: aber sehr viel geholfen.
00:01:50: die hat früher immer mich geschützt irgendwo, wenn irgendein paar komische Fernsehteams kamen und so.
00:01:58: Das ist die Frage der Fragen.
00:02:02: Und ich hab da keine Antwort.
00:02:04: Das
00:02:04: klappt!
00:02:06: Diese Emotion dieses jeden Tagtandenkens, das ist doch manchmal das Besondere.
00:02:10: Manchmal ein bisschen kind sein, bisschen verrückt sein gehört einfach dazu.
00:02:13: Das heißt nicht übertrieben viel Geld ausgeben.
00:02:16: Zwischen Leichtigkeit und Luxus zwischen Champagner und Currywurst es ist dieser besondere Ort, der genau
00:02:22: das vereint.
00:02:23: Die Sanzibar ist längst mehr als ein Restaurant.
00:02:25: Sie ist ein Stück Syltgeschichte, dahinter steht der Name Säckler.
00:02:30: Ich treffe Herbert und seinen Sohn Niklas Säkler in ihrem Weinkeller und erlebe ein wirklich starkes Familiendoh, das sich auch nicht immer einig ist!
00:02:39: Ja, dann geht es plötzlich um eine Frau die ich sehr gut kenne.
00:02:43: Frau Geludovic, Moderatorin von Exclusiv, Das Starmagazin bei RTL, wo ich ja auch für arbeite.
00:02:49: Herbert gesteht mir, dass er zur Frauke einen ganz besonderen Draht hat.
00:02:55: Aha!
00:02:56: Deine manche Momente war eher froh ihre Nummer zu
00:02:59: haben.".
00:03:00: Jetzt
00:03:00: in Syltcast, Pfingsten-Zwanzig-Sächsenszwanzig hier natürlich bei Spotify und auch auf YouTube.
00:03:06: Schreibt mir gerne in die Kommentare wie es euch gefällt und was euch interessiert an Sylt.
00:03:11: Ich freue mich natürlich wenn ihr mehr folgt.
00:03:13: dann wisst ihr beim nächsten Sylttrip immer was auf der Insel so los ist.
00:03:17: Mit einem kleinen
00:03:18: Kiosk hat der Herbert Säckler angefangen.
00:03:21: In den Achtzigerjahren wird die nach einem Brand wieder neu aufgebauter San-Siebar einer der bekanntesten
00:03:26: Orte der Inseln.
00:03:27: Dass das diesen Erfolg irgendwann mal haben könnte, hab ich wirklich nicht geregelt.
00:03:31: Weil die Leute fragen mich heute alle warum und wie sind sie auf die Idee gekommen?
00:03:35: Im Endeffekt hatte ich gar keine Idee!
00:03:36: Ich hab nur eben kein Geld mehr gehabt und musste arbeiten.
00:03:44: Ein großer Parkplatz liegt direkt an der Hörnummer Straße in Rantum.
00:03:48: Man zahlt einen Tagespreis fürs Parken und kann dann mit dem Sanseba-Schaddle hochgefahren werden.
00:03:53: Der kostet auch nichts, oder geht wie ich den Schotterweg zu Fuß Richtung Meer durch die Natur Und plötzlich taucht sie auf.
00:04:02: mitten in den Dünen liegt die Sansebar.
00:04:05: Es ist fast wie ein geheimnisvolles Ankommen.
00:04:07: Sie isst so voller Geschichte und das fühlt man.
00:04:10: es Ist eine Erfolgsgeschichte Die eng verbunden ist Mit dem Namen Herbert Säckler seit über vier Jahrzehnten.
00:04:18: Neulich hat einen Preis dafür bekommen, für sein Lebenswerk.
00:04:21: Aber die großen Auftritte?
00:04:23: Das ist nicht so seine Sache, sagt er mir!
00:04:26: Jetzt übergibt er das Kultlokal an seinen einzigen Sohn.
00:04:30: Herbert Säcklar hat mit seiner Frau Helga noch weitere drei Töchter.
00:04:33: Jetzt geht die Sansibar an den nächsten Familiengenerationen.
00:04:37: Tschau ich bin Niklas aus der Sansibars.
00:04:41: Achso ja, egal, es passiert.
00:04:43: Wir sitzen an einem großen Holztisch im Weinkeller unter den Dielen des Ansibar.
00:04:48: Hier ist Action, Mitarbeiter räumen Flaschen hin und her es werden Getränke geholt für die Gäste.
00:04:53: Es liegen ja ganz besondere Schätze hier aber da kommen wir später zu.
00:04:57: Es ist Mittagstisch zwölf Uhr
00:05:00: Typisch Sylt.
00:05:01: vor eine Minute scheint noch die Sonne Und jetzt schüttet das regelrecht Aber das stört die Gäste nicht.
00:05:06: Sie bleiben draußen sitzen, mit Getränken und Essen.
00:05:10: Also ich würde sagen jeder Platz ist belegt.
00:05:12: An einem Tag werden oftmals mehrere Tausend Gästen bedient – reibungslos!
00:05:18: Es ist immer blöd wenn man selber sich groben sollte oder was sagen soll.
00:05:22: Wir haben das Glück dass der Betrieb einfach gut läuft.
00:05:28: Und ich bin froh, dass er es jetzt macht.
00:05:30: alles.
00:05:32: Alles wird gut.
00:05:34: Wie gesagt, wir sind dankbar für jeden Gast.
00:05:35: Der kommt uns macht wirklich immer Spaß!
00:05:37: Aber ja das ist diese ganze Natur alles was dazugehört.
00:05:40: man läuft hier hoch und ich höre von so vielen Menschen dass es wie abschalten wenn man hier hochläuft und auch diese fünf Minuten einfach mal nun die Natur schauen und irgendwie den Alltagstrett loslassen.
00:05:50: Was bedeutet euch eigentlich Söld?
00:05:51: Wenn wir mal einfach auf die Insel gucken...was bedeutet euch Sölt?
00:05:54: Ich meine du bist seit zweiundsiebzig hier.
00:05:56: Ja aber jetzt Süd ist schon toll und also ich habe mich jetzt sehr eingewöhnt.
00:06:03: Das ist zwar nicht meine Heimat, aber mein Zuhause.
00:06:06: Hier
00:06:06: weggehen?
00:06:07: Das hatten wir ja auch schon mal kurz ... Also ihr fahrt gar nicht in Urlaub oder so, ne?
00:06:11: Ihr verlässt die Inseln nicht, oder wie ist das?
00:06:12: Ja
00:06:13: also ich gar nicht mehr ... Er versucht öfters mal zu scheitern meistens.
00:06:18: Weil wenn das dann auf ihn zukommt, dass er weg soll, dann macht er immer einen Rückziger!
00:06:26: Warum ist das so, Niklas?
00:06:27: Warum machst du deinen Rückzieher?
00:06:29: Herbert hat es mal ganz schön formuliert.
00:06:31: Jeder Tag, wo man nicht hier ist, ist ein verlorener Tag.
00:06:33: Aber das klingt mir schon bescheuert irgendwie ... Das ist für mich mein Zuhause in meiner Heimat und ich fühle mich hier wohl.
00:06:40: Nicht falsch, den aber manchmal vielleicht schlimmer.
00:06:41: Wenn man ein Alltag so unglücklich ist, dass man weg will und ich bin wirklich glücklich mit dem was ich mache.
00:06:46: Und das ist für mich klar, es ist auch mal körperlich anstrengend.
00:06:49: Man muss einen Ritt rennen und es auch anstrecken, was man hier macht.
00:06:51: Aber es ist trotzdem irgendwo mein Leben und ich fühle mich jeden Tag wohl.
00:06:54: also Ich bin einfach glücklich.
00:06:55: Wenn ich woanders bin dann kenn' ich nichts und nicht gestresst Hotel mag ich auch eigentlich nicht so gerne.
00:07:00: Also ich fühl mich ja einfach wohl.
00:07:02: Ja du hast das vorhin gesagt.
00:07:04: Aber du hast jetzt dein Lebenswerk bekommen in Hamburg.
00:07:08: Wie war das für dich?
00:07:10: Sehr unstrinkt, aber es ist alles okay.
00:07:14: Aber weißt du was ich noch dazu sagen möchte?
00:07:18: Man verpasst hier auf der Hinsin nichts.
00:07:21: Weil jeder kommt hier und deswegen ist vielleicht auch ... man hat auch Angst, wenn man hier nicht ist, was zu verpassen.
00:07:29: Das ist eher umgekehrt für mich.
00:07:31: Weil wenn ich nicht da bin, verpass' ich was.
00:07:34: Wenn ich irgendwo bin, dann gut, ist ok.
00:07:37: Aber das Verpassen bezieht sich wahrscheinlich auf die, verpassen auf die ... auf eure Sandsiebare oder?
00:07:42: Ja.
00:07:43: Wir haben halt ... Es war mal einer, der hat gesagt, da war ganz am Anfang ein Herr Seelbach, der hatte so ganz tolle Modegeschäfte und er hat gesagt jedes Lokal ist nur so gut wie seine Gäste
00:07:58: Und
00:07:59: ich würde meinen dass es bessere Lokale gibt aber keine besseren Gästen.
00:08:04: Da bin ich einfach überzeugt und dafür muss man da sein.
00:08:08: Das sind auch interessante Menschen, und wirklich also ... Jetzt bin ich irgendwo, sitz mich an Tisch, dann sitze ich da und guck!
00:08:18: Und hier bin ich gefordert und das ist auch irgendwo
00:08:21: schön.".
00:08:22: Was was sind doch so viele Gäste die zu euch kommen?
00:08:24: Alles.
00:08:26: Also Querschnitt.
00:08:28: Wir haben wirklich tolles Publikum.
00:08:31: Ihr habt ja auch eine ganz klare Regel.
00:08:32: Das weiß ich natürlich, das ist mein privater Podcast aber als RTL-Redakteurin.
00:08:36: Ihr redet nicht über Prominente?
00:08:38: Das ist ein Gesetz bei euch!
00:08:40: Jetzt will mir der Manzelbach, der ist tot, da kann ich sagen ... Aber das war nett.
00:08:45: Aber sonst ... Wie kann man sagen wir sind hier die Schweiz indirekt.
00:08:51: Wir reden über niemanden und geben nie unsere Meinung dazu ab.
00:08:55: Herr Schede willkommen.
00:08:57: Weil wenn man wahrscheinlich nur noch die, wo wir wirklich ... da wär unser Lokal relativ einsam.
00:09:04: Weil das ist schon... Wir versuchen jetzt schon vergehen, da zu sein.
00:09:10: Die Gäste haben bei euch auch ihren geschützten Raum?
00:09:14: Ja!
00:09:15: Das ... oder
00:09:17: wie?
00:09:17: Also wir lassen auch keine Fernsehkameras und nichts hier füllen.
00:09:22: Wir machen eigentlich auch nichts mit Social Media, wenn überhaupt Natur und so essen oder was für sie über Wein.
00:09:28: Ich habe mal eine ganz tolle Geschichte von einer Kellnerin gehabt die kommt aus Düsseldorf Die hat hier gemacht, da war ein Stammgast hier und dann meinte ich der und er kommt nachher bei dir Und tatsächlich sagt oh nee den kenne ich aus düsseldorf das immer so hektisch oder ein bisschen von oben herab Das ist jetzt nicht mein Ding, ich sage nicht wer es war aber in dem Moment der Gas kam war hier war ein Freizeitklamotten sonst natürlich im Alltag Stress Und war einer der nettesten Gäste überhaupt und hat gesagt, er hat so viel gelacht.
00:09:54: Soviel Spaß gehabt und es war so toll!
00:09:56: Das ist genau was aus Sylt und das alles ausmacht... ...und genau das, was unsere Laden vielleicht auch ein bisschen weiter gibt.
00:10:02: Dieses Gefühl von Urlaub hier in Freiheit Und dadurch, dass jeder hier privat ist und nicht irgendwie gezwungen ist ein Anzug zu tragen.
00:10:09: Nicht im Alltag Stress keine Termine wie heißt das schön leichter?
00:10:12: Keine Termin und leichte an sitzen und dann einfach Hier ist hat man das private und man ist entspannt.
00:10:17: Man hat seine Frau um sich meine seine Kinder um sich oder seinem besten Freund was auch immer Oder ist mal alleine und das ist dieses Gefühl Was dabei rüber kommt.
00:10:25: und dann sind die Leute auch teilweise viel entspannter.
00:10:26: man kann Urlaub nicht kochen, man kann Freizeit nicht kochern.
00:10:29: Und es ist auch nicht so das wir jetzt irgendwie was ins Essen reinmachen, dass es Urlaub ist aber diese ganze Stimmung hier mit den Füßen in Samst zu sein und dann vielleicht noch ein gutes Essen zu kriegen eine schöne Flasche Wein.
00:10:39: Das ist dieses Gesamtpaket, was noch etwas Besonderes ist und man fühlt sich ja auch einfach privat aufgehoben.
00:10:43: Man muss nicht der größte, der bereichste, der tollste sein sondern einfach Mensch sein.
00:10:48: Wir haben ja eine gemeinsame gute Freundin Sie sind die Frau Geludewig.
00:10:52: Was verbindet euch?
00:10:53: Was verbindet dich und frauke?
00:10:55: Also Frauke war halt schon da, wo es hier noch sehr einsam war.
00:11:00: Mit ihren Kindern und mit ... Und daher ... Und Frauke hat mir Albert sehr viel geholfen.
00:11:08: Die hat früher immer mich geschützt irgendwo.
00:11:11: Wenn irgendein paar komische Fernsehteams kamen und so.
00:11:15: Dann hatte ich immer die Nummer von der Frauke und die hat sich dann gekümmert, dass kein Miss passiert!
00:11:21: Nee, Frauke schätzen wir's ja.
00:11:23: Soll ich auch ganz lieb grüßen?
00:11:25: Genau dich auch, das hatte ich schon dir gesagt.
00:11:28: Und die ist ja auch wahnsinnig gerne hier.
00:11:30: und die Frauke ... Das finde ich immer so interessant.
00:11:33: Die ist ja noch voller Power.
00:11:35: Jetzt seid ihr zwei zusammen in der Sanseiba.
00:11:37: und für dich zu Herbert mit deinem Lebenswerk.
00:11:39: Wir hatten es gerade oben.
00:11:40: Die Frauke hat ein Wort, dass hast sie!
00:11:42: Das ist Ruhestand.
00:11:46: Was macht das bei dir?
00:11:49: Ich bin jetzt fünfzig Jahre dann hier.
00:11:53: Man hat viele in Ruhestand gehen sehen, das waren Löwen.
00:11:57: Und dann acht an ein zwei Jahren kommen kleine Männlein.
00:12:01: Das ist ich glaube nicht dass der Ruhesten grad von Menschen wie uns irgendwas Wichtiges oder Gutes wäre.
00:12:10: Ich bin nur schon ein, dass sich hier sitze bis ich umfalle weil das macht mich glücklich und da bin ich zufrieden.
00:12:18: Glück ist wichtig!
00:12:20: Für mich ist das ja okay, es ist oft harte Arbeit.
00:12:23: Aber es ist keine Arbeit.
00:12:25: Es ist eigentlich meine Freizeit in meinem
00:12:27: Leben.".
00:12:28: Das ist so verbunden?
00:12:29: Ich glaube ihr seid beide so verbundet mit der Sanfti, oder?
00:12:32: Ja,
00:12:32: er ist genauso!
00:12:33: Ich kann doch bestätigen dass er nur hier glücklich ist.
00:12:38: Wenn ich dich das fragen darf du als Sohn wie hast Du Dein Papa erlebt?
00:12:42: Sanzi war es glaub ich einfach immer euer Dach gewesen und du bist auch hier groß geworden sozusagen.
00:12:50: Ja, aber vielleicht heute noch nicht.
00:12:52: Aber ich habe es irgendwie nie so wahrgenommen.
00:12:55: Also ich hab's jetzt nie so, wenn auch alle Leute kommen oder irgendwie Imperium oder irgendwas.
00:12:59: Das war immer mein Zuhause.
00:13:01: Ich bin hier aufgewachsen und glücklich.
00:13:03: Mein Vater war in dem Sinne für mich da, musste wahnsinnig viel arbeiten.
00:13:08: Und das ist natürlich alles richtig.
00:13:09: Wenn ich ein Problem hatte, stand er wie ein Löweger, grad so schön sagte Darn hat sich herum gekümmert.
00:13:15: Ich bin halt hier einfach aufgewachsen und es war immer so Teil meiner Familie, wenn ich auch mal mich mit Herbert als Jugendlicher gestritten habe oder irgendwas blöd waren.
00:13:23: Hier wie ein Reini der einfach solange da ist, wie ich geboren bin das war eine Unkelfigur.
00:13:27: dann in dem Moment vielleicht mal für mich jemanden, mit dem ich reden konnte.
00:13:31: So ich hab ja auch hier einen Umfeld gehabt.
00:13:33: Es gibt ja auch schöne Tage nicht so schöne Tage und zwar immer so.
00:13:37: mittlerweile haben wir ein sensationelles Verhältnis früher auch immer und es ist alles super und alles Schöne.
00:13:41: Wir verstehen uns ja viel Spaß zusammen.
00:13:43: Aber es ist halt einfach, man ist hier aufgewachsen.
00:13:44: Es ist halt meine Heimat.
00:13:47: Habt ihr auch Meinungsverschiedenheiten?
00:13:49: Nein!
00:13:54: Ich bin Schwabe und ich bin sehr sparsam in vielen Dingen.
00:14:01: Das hat uns noch nicht so kapiert aber damit muss er leben.
00:14:05: Aber das schöne, Niklas ist natürlich auch die neue Generation.
00:14:08: Das ergänzt sich ja wahrscheinlich auch.
00:14:10: Jetzt steht ja auch demnächst Fingsten vor der Tür!
00:14:13: Wie ist das so?
00:14:13: Ich habe es schon mit vielen gesprochen für viele Gastronomen.
00:14:16: Es fingst nicht auf eine Herausforderung, wenn diese Menschenmaßen von jungen Leuten kommen.
00:14:20: Wie ist dass für euch?
00:14:21: Ist das auch so eine Herausforderungs- oder ist das Business-Ession?
00:14:25: Ganz ehrlich ist das weiter abhängig.
00:14:29: Gestern zum Beispiel, des Tags vor Vatertag, Himmelfahrt da hat er mal Super, super, super Umsatz.
00:14:37: Vielmehr werden wir Pfingsten auch nicht haben.
00:14:40: Wenn jetzt Pfingston die Sonne scheint alles optimal ist dann vielleicht aber Wir sind nicht so auf bestimmte Tage abgestimmt.
00:14:50: Pfingstens sind viele Menschen Wir machen das kann ich sagen im Porsche Event am Samstag So und sowas ist dann gut.
00:15:00: Aber ja Wir brauchen das Pfingsten eigentlich nicht, theoretisch für unser Geschäft.
00:15:08: Das ist ein Gudi wo dazukommt und macht ihm auch das viel Spaß weil Pfingstens sind unheimlich viele junge Leute da und da hat Niklas natürlich viel Freude.
00:15:19: Und ganz früher vor Jahren habe ich da immer abgeguckt was für Textilien ich produziere.
00:15:27: Weil die ganzen jungen Hamburger und überall kamen hier hoch Und da hast du im Vorfeld schon Trends gesehen, was man kaufen kann.
00:15:35: Das ist interessant!
00:15:36: Das Outfit spiegt an Pfingsten ja echt immer eine Mega-Rolle
00:15:40: für die jungen Leute.
00:15:42: Ja klar.
00:15:44: Top, top angezogen.
00:15:45: Aber das ist wie ein Happening?
00:15:47: Ja, das
00:15:47: ist schon toll.
00:15:48: Aber jetzt muss er als Wetter mitmachen.
00:15:50: Wenn die Sonne scheint, ist das ne Megapartyregnitz.
00:15:55: Ist halt Katastrophe.
00:15:57: Feiern die Leute heute anders, als du es damals erlebt hast?
00:16:01: Es fingst ein anderes.
00:16:02: Wie war das früher?
00:16:04: Das hat mit früher nichts mehr zu tun.
00:16:07: Früher war das mehr so ... Ja, wie kann man sagen, so normal.
00:16:13: Jetzt hat Gott sei Dank eine neue Generation da, wo auch mal Party macht und lustig ist und Spaß hat.
00:16:23: Frieur war das etwas gedämpfter alles.
00:16:26: Also heute wird, wird mehr gefeiert dann auch oder?
00:16:29: Ja anders.
00:16:33: Aber ich finde das sehr positiv.
00:16:36: Absolut!
00:16:36: Was wir die Menschen Freude haben wenn sie Freude sind wollen kriegen sie Freute.
00:16:40: absolut genau so.
00:16:43: wie ist genau richtig genau?
00:16:44: Ich würde genau wie Siehst du das denn?
00:16:46: ich meine hast Du überhaupt Zeit Fingsten zu feiern?
00:16:48: das habe ich mich ja gefragt.
00:16:50: ich glaube irgendwie ich bin auf Dauers.
00:16:54: Jetzt werde ich wieder sagen, in meiner Arbeit macht es mir Spaß.
00:16:56: Ich sage das gleiche wie vorhin aber es ist genau das und ich liebe alle Facetten davon.
00:17:01: Wir mussten gestehen Winter ist oft mehr ein bisschen so nervig wenn es ein bisschen zu ruhig wird weil ich diesen Strom dieser Energie diese Power mag ich gerne wenn hier alles los ist So im Alltagsgeschäft, wie gestern.
00:17:11: Wir haben superumsatzwerten, ganz tolle Gäste und das ist genau wovon wir leben.
00:17:15: Das ist was ich vorhin sagte!
00:17:16: Und auch was herbert man über den Top-Gästen und wir verkaufen einfach... Wir haben ein paar der seltensten Rotweine in der Welt hier liegen und wir haben so tolle Weinproben alles was wir machen und Leute die ganz anonym, ganz in Ruhe Einfaches wertschätzen dass sich hier einfach mal einen der ganz besonderen Wein trinken können Ohne Lautszeilen ohne aufzufallen, ohne Angeben, ohne Posing, ohne alles Und Pfingsten ist genau das Gegenteil.
00:17:38: Viele meiner Stammgäste, viele gute Gäste die regelmäßig einfach kommen und genau das machen was eigentlich unser Kerngeschäft ist, vermeiden uns bewusst mit Pfingstens.
00:17:46: Weil sie einfach sagen es ist extrem laute Party und diese Jugendlichen die dann Champagnerfolgers geben wollen alles... Das ist nicht deren Welt!
00:17:54: Ich würde auch nie im Leben gerne in so Südfrankreich arbeiten wollen oder einen Ibizaunkohen diesen Party-Location wo's dauerbetrieb ist weil ich eigentlich genau dieses Ruhige, schöne Finde.
00:18:05: Aber wenn du das ganze Jahr das machst und dann in deinem Laden einmal durchdrehen darfst... Und es ist genau wie neu.
00:18:11: Einmal einfach komplett verrückt ist und sagt komm scheiße!
00:18:14: Das sind jetzt drei Tage.
00:18:16: Wenn man einen stammgastig blöd anguckt kannst du sagen komm fängst du sind drei Tage ist tipps einfach so.
00:18:20: Dann spielst du Schlager auf der Terrasse oder springst mit über die Tische.
00:18:25: Ich weiß, letztes Jahr saß ich dann auch.
00:18:26: Da hat mir in der Stube hinten noch ein bisschen keine Musiker abends und dann saß sich draußen und musste auf den Tischen ... weil die Leute auf dem Tischen getanzt haben, Champagner nachgeschenken.
00:18:34: Dann gehe ich rein im Hämtchen und stehe dann vorm Gast.
00:18:37: Der Händel gefühlt auf dem Rücken und muss über einen Wein dutzieren.
00:18:41: Das war ein sehr starker Kontur-Ding!
00:18:43: Aber das macht so viel Spaß in diesem Wochenende.
00:18:46: Und jedes Mal wenn es vorbei ist denke ich mir, ich mach den Scheiß nicht wieder mit.
00:18:49: So, und dann kommt so Geschichten wirklich von Jugendlichen an oder auch... Das ganze Instagram ist einfach teilweise was, die für ein Schwachsinn da machen wollen.
00:18:56: Also was mich wirklich auch teilweise so wohnt nicht mehr um das Produkt geht.
00:18:59: Was ich dann einfach schade finde.
00:19:00: deswegen denke ich mir so... gut nippen mal die drei Tage mit, das ist schön.
00:19:03: Aber ich finde es einfach toll dass wir die Gäste haben die auch die Produkte wertschätzen.
00:19:06: wie gestern wie oft ich mich über Fleisch mit über Fisch über Gemüse wo's herkommt.
00:19:11: warum ist nachhaltiges?
00:19:13: Wir haben neues Fleisch was so viel Natur um sich hat.
00:19:15: das ist fast CO-neutrales.
00:19:17: da laufen so viele Kühe in so einer kleinen Fläche rupten die andersherum so wenig Kühe auf einer riesigen Fläche mitten im Brasilien dass den Flamsten mehr CO zwei binden als die Kühe verbrauchen und sowas finde.
00:19:29: Und wir haben mit überlachs Nachhaltigkeit woher kommt, was das Besondere ist.
00:19:32: Wie es ist, wo unsere Weine herkommt und was die Winter wird können.
00:19:37: Das macht mir so viel Spaß, dass ich über die Produkte drehe und fängst.
00:19:39: Die absolute Ausnahme untertret man drei Tage durch aber ich würde es nicht dauerhaft machen wollen.
00:19:43: Ich bin auch immer froh wenn's vorbei
00:19:45: ist!
00:19:46: Ich komme auf jeden Fall auch mal kurz dazu, das kann ich euch sagen... Ja dann
00:19:48: ist die Ausnahme zustande und ich bin nichts ansprechbar.
00:19:52: Das finde ich wunderbar, das gucke ich mir auf jeden fall an.
00:19:55: Aber dann habt ihr auch ein DJ hier?
00:19:56: Also hier passiert richtig was.
00:19:58: Tickets kaufen?
00:19:59: Tische reservieren?
00:20:00: Wir verkaufen
00:20:02: nix.
00:20:02: Genau, okay.
00:20:03: Tische reservieren ist wahrscheinlich empfehlenswert.
00:20:05: Ja, das schon.
00:20:07: Aber es ist schon vorbei!
00:20:09: Das glaube
00:20:13: ich.
00:20:14: Ich finde das nett wenn man Eintritt zahlen muss oder so für meine Verhältnisse.
00:20:19: und okay, manche leben nur von solchen Feiertagen da kann man das noch nachvollziehen.
00:20:26: Vorhin schon gesagt, wir leben nicht vom Pfingsten.
00:20:29: Wir leben von unserem Standard.
00:20:31: Wie schafft ihr das?
00:20:32: Diese Qualität bei so vielen Gästen hinzukriegen?
00:20:35: Es soll sein, ob was für euch geht.
00:20:37: Das ist für uns einfach!
00:20:39: Wir haben ... Jetzt hat hundertfünfzig Leute, haben das Essen vorbestellt.
00:20:44: Das isch ne Easy-Nummer.
00:20:46: Wenn jetzt Zauma dreiviertausend essen kommen, wo man nicht weiß, was sie bestellen.
00:20:51: Das icht die Herausforderung.
00:20:53: Aber jetzt so ein gesetztes Essen mit ... hundert-achtzig oder höheres Anübe, aber das ist für uns nicht schwer.
00:21:03: Wir haben genug Leute, wir haben genug Maschinen und Ratsfläche.
00:21:08: Das ist auch für uns eine leichte Übung.
00:21:11: Im Prinzip gehen die Hälfte der Küche nach Hause bei so einer Veranstaltung.
00:21:16: Heißt
00:21:17: du?
00:21:17: Ist
00:21:17: so!
00:21:18: Das Team muss ja dann funktionieren.
00:21:20: also wie schafft ihr das hier so ein tolles?
00:21:24: Das ist die Frage der Fragen.
00:21:27: Und ich hab da keine Antwort.
00:21:29: Das klappt, siebzig Prozent, dreißig Prozent klappt es nicht!
00:21:34: Du hast immer irgendwelche komische Menschen dazwischen.
00:21:38: Du kannst ja den nicht von Kopf schauen oder hin und Kopf sagen.
00:21:42: Aber das ist ... Wir haben halt ein paar Stützen auf denen man sich hoffentlich verlassen kann.
00:21:51: Das ist auch eine Glückssache.
00:21:54: Man glaubt's besser, man glaubts weniger.
00:21:57: Man hat damals ... Ärger haben wir sehr viel!
00:22:00: Ich glaube, wir behandeln auch jeden lieb und nett.
00:22:04: Es gibt halt auch Menschen, die es dann entweder ausnetzen oder falsch auslegen.
00:22:09: Manche halten uns halt, der merkt das eh nicht oder so, weil man halt ein bisschen cool ist.
00:22:14: Aber da täuschen die sich immer wieder alles.
00:22:28: Herbert Säckler hat zugestimmt, ein paar Minuten bei unserem Gespräch dabei zu sein.
00:22:33: Jetzt ist es Zeit für ihn wieder an seinen bekannten Platz zu gehen oben an seinem Tisch wo er die Gäste begrüßt und eben alles sieht.
00:22:40: Jetzt übernimmt Niklas!
00:22:42: Es ist auch irgendwie ein Symbol für seinen Schritt in die Zukunft.
00:22:46: Dass das jetzt verdalzt wird?
00:22:49: War dir das klar?
00:22:49: War das immer schon so?
00:22:51: Das mache
00:22:51: ich.
00:22:52: Theoretisch war das nie so wirklich klar.
00:22:55: Ja also wie gesagt bin hier aufgewachsen dann habe So mitgemacht, also ich hab aber meiner Jugend eigentlich gar nichts mehr zu tun gehabt.
00:23:02: Also ich war einfach nur hier.
00:23:04: Meistens habe ich im Büro Computer gespielt oder viel am Strand gewesen damals, hab an Fußball gespielt und so weiter und irgendwie mit der Gastronomie selber.
00:23:13: Da hab' ich nix am Hut gehabt und dann wollte ich eigentlich komplett weg und was ganz anderes machen?
00:23:18: Und da hat mein Vater gesagt, wenn du in die Gastronomie gehst oder sowas machst, weil ich war dann auch ein bisschen orientierungslos, mit rechtem hab ich die Schule abbrechen wollen und da war ich jetzt noch nicht so motiviert oder auch noch kein Ziel vor Augen wird, dass genau die Frage ist.
00:23:31: Und dann habe ich gesagt, pass mal auf!
00:23:33: Dann mache ich halt die Kochlehre bei meinem Vater weil Herbert sagt das ist die einzige Bedingung sonst lasse dich nicht aus der Schule raus.
00:23:38: Weil wenn du in die Gastronomie gehst muss es halt richtig lernen.
00:23:41: und wir hatten ein tolles Team.
00:23:42: Wir hatten damals noch den Axel Henkel usw.
00:23:44: Wir hatten einfach heute noch großartige Köche aber auch damals so viele Sterne-Köche Sushi Experten und also wirklichen Team wo man auch Herbert sagt, du kriegst kaum eine andere bessere Ausbildung.
00:23:56: Und das stimmt ja.
00:23:57: einfach weil in den meisten Küchen sehr wenig große Köche sind, weil sie einfach nicht dieses Ding haben und hier sind.
00:24:02: wenn du fünftausend Essen am Tag machst und einfach dreißig Köche da sind und die teilweise alle schon Sterne gekocht haben usw.
00:24:09: hast so ein unfassbarer Spektrum also von Sushi-Meistern über Kaltfusionsküche mit Stickstoff gegarten.
00:24:16: Steinbutt hat der Axel damals gemacht und so einen Spielkram.
00:24:19: Das gibt kaum Läden.
00:24:20: wo sowas gleichzeitig gemacht werden war ganz spannend.
00:24:23: Und ich kam mal meinen ersten Tag hier rein, soll den Schitzel platzieren oder panieren und ich hab keine Ahnung wo gehabt wie man einen Schitzl paniert weil ich dachte das ist fertig.
00:24:30: Und jetzt gleich haben wir noch nie in meinem Leben ein Schlitzel gemacht gehabt.
00:24:33: So dann sagt er holen wir die Eier dafür und dann sag ich ja was sind denn die Eiern?
00:24:37: Du bist ja auch gewachsen vielleicht denn du musst doch wissen wo die Eyer sind!
00:24:40: Ich war so überfordert am Anfang weil ich nichts wusste.
00:24:43: mein Vater hat mich immer sehr gut beschützt und mich davon ferngehalten.
00:24:47: In meiner Jugend habe ich viel Tennis gespielt, ich bin viel geritten tatsächlich und hab dann auch sehr viel Computer gespielt eine Zeit lang, hat damals so Turniereversuch mitzuspielen weniger erfolgreich als man denkt.
00:24:59: Aber das war halt nur meine Jugend!
00:25:01: Und dann bin ich in die Gastronomie gewechselt und mein Vater wollte eigentlich relativ früh in Rente gehen und hatte jetzt so Nachfolgepläne usw.
00:25:09: Das hat dann alles noch nicht so geklappt, dass man hatte auch relativ krank geworden oder schweren, hatte einen Herzenfack gehabt Und es sind so viele Sachen auch, dass er dann sag ich mal gar nicht mehr weg wollte oder konnte.
00:25:19: Oder das in dem Moment einfach ... Nicht die Energie hatte irgendwie über sowas nachzudenken und ja, so bin ich immer ein bisschen mehr reingerutscht.
00:25:28: Ich war halt irgendwann immer da.
00:25:30: Am Anfang habe ich noch frei gemacht.
00:25:31: mittlerweile bin ich aus sieben Tage Woche hier.
00:25:33: Ich glaube seit fünf Jahren mache ich meine Sieben-Tage-Woche jetzt und bis auf den Lebenspreis in Herbert bekommen war's von einziger Tag wo ich nicht auf der Insel war.
00:25:42: dieses Jahr bin ich einfach hier und irgendwo gewöhnt man sich dran.
00:25:47: Mittlerweile habe ich ja höhere Verantwortung oder mache einfach von alleine mehr, aber es gab nie diesen Punkt das er wird gesagt hat so du musst das jetzt machen oder dass ist so sondern irgendwo hab ich dann einfach Spaß daran gehabt habe halt immer mehr gemacht immer mehr gewollt und immer mehr auch dazu gefunden.
00:26:02: an Wissen hatte das große Glück dass ich ihr mit sehr sehr tollen Persönlichkeiten einfach in Kontakt treten durfte sowohl ganz viele Winzer die sich damals auch wegen meinem Namen wahrscheinlich unfassbar viel Zeit genommen haben, weil sie natürlich auch auf der Karte bleiben wollten wo ich dann ein bisschen mehr Wein gemacht habe.
00:26:18: Die haben wir soviel beigebracht die war früher noch viel auf Weingütern und so weiter mit den Produzenten überleben zu können.
00:26:23: Ich habe immer gerne dann viel gelesen darüber und konnte mir einfach ein vernünftiges Wissen aufbauen.
00:26:27: über die Jahre und konnte dann auch mit dem Mitarbeiter habe ich immer mehr gelernt besser umzugehen usw.
00:26:34: Am Anfang war man natürlich auch ein bisschen vielleicht schüchtern oder wusste nicht wenn man mit umgehen soll.
00:26:38: mittlerweile bin ich mal ein dass sich das ein bisschen besser mache.
00:26:41: Wie Herbert sagt, hat man immer Chaos.
00:26:42: Aber man arbeitet sich einfach in diese ganzen Thematiken rein und versucht für alle Dase sein.
00:26:47: Und mittlerweile ist das ja relativ ... alles geregelt mehr oder weniger.
00:26:53: Ich mach das auch nach außen hin sehr viel.
00:26:55: Es war halt nie so dieser Punkt.
00:26:56: Es wird nie dieser Punkt sein, solange mein Vater lebt.
00:27:00: Ich hoffe, dass er so lang lebt wie möglich.
00:27:02: Weil ich profitiere heute noch dieses ... Ich kriege so viele junge Leute mit, die sagen, Neue Generation und so weiter.
00:27:09: Und ich finde, man muss da viel mehr mit Erfurcht auch einfach angehen.
00:27:13: Ich habe so viele Fehler am Anfang gemacht und wie ihr auch sagt, ich war so unbeholfen teilweise sondern auch arrogant dadurch vielleicht gewesen obwohl es gar nicht sein wollte weil ich einfach sagte ich will mein Weg ziehen oder ich will irgendwas neu.
00:27:23: Also ich will jetzt doch einmal ganz viel Musik usw.
00:27:26: und hab gar nicht gemerkt dass sich damit viel viel mehr kaputt gemacht hat.
00:27:29: Ich hatte mal am Anfang überlegt, abends einen Club daraus zu machen.
00:27:32: Weil ich Party machen wollte als Anfang zwanzig.
00:27:34: Also jeden Abend Vollgasmusik wie in manchen Hamburger Läden wo es dann abends auch noch ein Tischen getanzt wird immer.
00:27:39: Wo ich heute denke zum Gott hat mein Vater mich da aufgehalten weil... ...ich hätte unsere ganzen Stammgäste verkraulen!
00:27:44: Ich hätte alles wofür dieser Laden steht was Herbert aufgebaut hat kaputt gemacht.
00:27:48: und ich finde das muss man einfach wertschätzen so wenn Herbert da ist oder man auch einfach redet wie viel Input er gibt, wie viele der sieht was ich nicht sehe.
00:27:55: und auf der anderen Seite Klar hat Herbert dann auch irgendwann zurückgetreten, als er gemerkt hätte ich konnte mir aber.
00:28:02: Man muss diese Lebenserfahrung einfach wertschätzend die Herbert hat, weil Herbert abgesehen davon dass er einer der größten Gastronomis und so viele Preise dafür bekommen hat.
00:28:11: Aber was Herbert wirklich kann zuhören oder kann wirklich den Menschen zuhühren?
00:28:15: Und er weiß Sachen wo.
00:28:17: er trinkt kein Alkohol und beschäftigt sich damit nicht Aber er weiß trotzdem mehr als jede andere.
00:28:22: Er weiß auch ganz genau was läuft und was nicht läuft, er weiß doch ob ein Wein läuft oder nicht?
00:28:26: Und ich probiere die und mache und tue und arbeite mich da rein, lese Texte, schaue mir irgendwelche Sachen an... ...und er weiß teilweise genauso viel!
00:28:32: Das ist wahnsinn einfach!
00:28:35: Und über Essen, der weiß welche Essen laufen obwohl in einem Tag nicht da ist.
00:28:38: Der weiß genau welcher Kellner wieviel getragen hat und welche Probleme auf einen zukommen, obwohl er teilweise am Mittag von einer Pause gemacht hat.
00:28:44: Ich war den ganzen Zeit da und krieg gefühlt weniger mit einfach.
00:28:47: Mittlerweile kriege ich auch genug mit, aber gerade früher war das so... Es war unfassbar was einfach ein Input da kommt wo man dann selber sich irgendwann am Kopf schlagen muss und sagt wie ist mir das nicht aufgefallen?
00:28:58: Und deswegen bin ich jeden Tag dankbar wo er da ist.
00:28:59: Aber ich glaube diesen Hard-Cut den man immer redet, dieses Weitergeben wird es bei uns gar nicht geben.
00:29:05: oder dieses Orientierung das ist mein Laden weil für mich jetzt das immer herberts laden!
00:29:10: Das größte Glück oder die größte Erfrugenschaft die ich mir vielleicht hoffentlich irgendwann schaffe dass die Gäste zu mir sagen können, es ist immer noch so toll wie früher und das hat sich nicht geändert.
00:29:19: Und das ist genau das was ich ja nicht versuche, dieses Lebenswerk von Herbert irgendwie fortzuführen und dieses Gefühl von Heimat, was ich selber in mir spüre, was Ich die ganze Zeit wiederholt habe, dass ich das dauerhaft hier wiedergeben kann, dass die anderen Gäster und auch die Mitarbeiter, dass alle dieses Gefühl weiteren haben und dass die Neuen, die dazukommen, auch dieses Gefühl vom Heimat hier kennenlernen dürfen.
00:29:38: Und deswegen freue ich mich, wenn Herbert die ganze Zeit da ist.
00:29:41: Aber der wird hier bleiben bis er umkippt und ich bin für jeden Tag dankbar, wo er da ist und sehe da keinen Konkurrenzkampf oder nicht das muss jetzt von mir gemacht werden oder ähnliches sondern es ist einfach toll dieses Werk weiterführen so können und dieses Gefühl von Heimat zu haben.
00:29:54: und es ist meine Familie, es ist alles mein Umfeld und Ich bin einfach wahnsinnig dankbar dafür.
00:30:00: Niklas ist dreidreißig und jetzt schon ein echter Geschäftsmann.
00:30:04: Freunde treffen, ausgehen das was man ja so in dem Alter macht.
00:30:07: hat er dafür eigentlich
00:30:08: Zeit?
00:30:09: Also ich glaube du das ist dein Leben so Zeit für Freund dass du etwas anderes machst kommt wahrscheinlich auch gar nicht mehr.
00:30:14: Das weil du am liebsten hier wirst.
00:30:17: Ja aber es gibt wirklich Leute die mir auch sehr ans Herz gewachsen sind und dass sich nur wenig sind Und Ich werde teilweise als Trauzeuge eingeladen.
00:30:25: ich war Teilweise.
00:30:27: Die leute feiern ihre Hochzeit Geburtstage Hier.
00:30:30: Du bist ein Riesenteil, ich habe einer meiner engsten Freunde.
00:30:32: Der ist jetzt verheiratet und hat zwei Kinder.
00:30:35: Er hat die Hochzeit hier gefeiert, er hat fast jeden Geburtstag hergefeiert.
00:30:38: Er feiert seinen Hochzeistag mit mir zusammen also mit seiner Frau und Kind und allen.
00:30:44: Die kommen extra nach Sylt weil er sagt der will das nur hier machen.
00:30:48: Das sind so Sachen.
00:30:48: es ist ja nicht so dass nur weil ich hier bin keine Freunde pflegen kann.
00:30:52: Auch hier lernt man die Leute jeden Tag kennen.
00:30:54: Ich bin jetzt nicht der Typ, der Kaffeetrinken geht oder wenn du halt Kaffee trinken willst kommst du zu mir aber da bin ich ein bisschen eingefahren.
00:31:01: Aber die Leute, die mich mögen und mit denen ich auch gerne viel Zeit verbringe Die sagen dann einfach sie kommen vorbei und dann kommt sie auf meine Neben-Saison mal einen Tag vorbei und wenn sie auf der Insel leben und so Man setzt sich auch mal mittag klein von der Hölle und quatschen wirst denn ich bin halt hier Und es kommen auch tolle Geschichten zustande.
00:31:17: Es ist halt nur nicht, dass ich jetzt durch die Gegend fahre und irgendwie dieses klassische mache ... Ich gehe halt nicht Kaffee trinken mit oder so.
00:31:24: Eine
00:31:24: Frage habe ich noch zum Abschluss.
00:31:26: Wo befinden wir uns hier?
00:31:27: Wo sitzen wir hier?
00:31:28: Weil dadurch das ja ein Podcast ist, vielleicht kannst du einmal kurz beschreiben.
00:31:31: Das ist das Herzstück von Nessan Sivau.
00:31:35: Hier finde ich dich wahrscheinlich am meisten, oder?
00:31:37: Also mein emotionales Herzstuck auf jeden Fall!
00:31:41: Ja... Ich würde immer sagen, das Herbst ist eine Küche.
00:31:44: Punktende aus.
00:31:45: Das Allerwichtigste in meinem Restaurant ist, umso halt die Küche und ... Wir sind im Weinkeller, das war wahrscheinlich der teuerste Ort dieses Restaurants!
00:31:55: Und hier haben wir mittlerweile knapp zwei Tausend verschiedene Weine, thirty-fünf tausend Flaschen liegen hier im Stitt unten.
00:32:02: Wir füllen den Keller jeden Tag wieder auf, wir haben ein paar der seltensten Weine der Welt hier drinne.
00:32:06: Wir haben echt coole Kooperation ganz viele Sachen, die auch mein Vater und meine Vorgänger schon aufgebaut haben wie zum Beispiel eine ganz enge Verbindung mit Klaus-Peter Keller, wo wir die ganzen Kellerkisten haben.
00:32:18: Einer der größten deutschen Winster und eine eigene Füllung für uns!
00:32:21: Wir sind Markenbotschafter für Bappenfeld Spanier, sind CO an der ersten Marken Botschafter in der West auch einer der absurden Top-Rieslinge.
00:32:30: Wir sind ein Marken-Botschafte für Dom Perignon und Röderer Kristall aus Teitinga hat das allererste Mal in ihrer Filmgeschichte eine eigene... Label für uns gemacht.
00:32:39: Wir haben ein eigener Appellage, das gibt es im ganzen Haus von Teitigen nicht.
00:32:42: Das größte Champagnerhaus der Weltfamilien geführt, lag ich mal.
00:32:46: Also das größte familiengeführte Champagnierhaus und wir sind ganz tolle Geschichten, Chateau Petrus einer der teuersten Rotweine des gibt.
00:32:54: Dann wird das einzige Restaurant in Deutschland was die Weile direkt vom Weingut beziehen kann wo ich ganz stolz drauf bin und da sind einfach tolle geschichten hier unten einen ganz seltene Flaschen ganz viel aus amerika.
00:33:07: Die täufigste Frage ist, dass der größte Keller Deutschlands oder Europas?
00:33:10: Nein, das erlangen nicht.
00:33:12: Es gibt so viele größere Keller und es gibt da wirklich mega Dinger aber wir sind im tiefsten Naturschutz.
00:33:19: wenig Keller, die so eine Vielfalt aus der ganzen Welt haben.
00:33:23: So seltene Flaschen zu viele haben und ich bin beeindruckt dass sich damit viel Herbst und Liebe den aufgebaut hat
00:33:28: mittlerweile.".
00:33:29: Ja
00:33:29: das hat schon Frank Rosin umgehauen!
00:33:31: Der Sternekoch und Gastronom stand vor einiger Zeit genau hier im Keller.
00:33:43: Hier
00:33:43: liegen unsere ganzen Schätze versteckt.
00:33:44: Schätze?
00:33:45: Ich sag mal, ihr habt hier mehr Moos liegen als in Westerland die Volksbahn!
00:33:48: Tanfekt der Block hier nur der Block.
00:33:52: drei Viertel Millionen
00:33:53: Kommst nicht mit hin.
00:33:57: Das Problem ist nicht dass das hier steht das Problem ist es zu bekommen.
00:34:02: also Beispiel Screaming Eagle ist glaube ich mit das teuerste was sich aktuell im Keller liegen habe.
00:34:09: Was wird Finksten eigentlich am meisten getrunken?
00:34:11: Das ist wieder eine Wettergeschichte.
00:34:13: Aber du kannst es manchmal gar nicht steuern, weil oft ist einfach so ein Trend.
00:34:17: Wenn ihr auf der Terrasse der Erste anfängt und letztes Jahr war es zum Beispiel Dom Perignon dann war's halt dass der Nachbattisch sagt ich mach das auch.
00:34:24: Es gibt aber auch Tage da passiert genau ganz ganz andere Geschichten.
00:34:27: Ich hatte auch eins, da war Ruinat auf einmal super beliebt und alle haben das getrunkt.
00:34:31: Das ist oft einfach so'n emotionales Ding.
00:34:33: wenn einer das tränkt siehst du das auch und denkst du da ich mache damit usw.. Das kann man eigentlich gar nicht steuern, auch jeder Tag ist komplett anders und worauf die Leute Lust haben.
00:34:43: Klar wir stocken auch ein bisschen auf aber wir haben im Alltag einfach wahnsinnig viel Wein.
00:34:48: Wir haben ja noch unser Logistikbereich dahinter das heißt wir haben ja auch einen Riesen-Webshop der nicht wirklich gut läuft.
00:34:54: Wir habe einen ganz coolen Weinklub der wirklich viel Spaß macht wo man jeden Monat ein Paket kriegt.
00:34:58: Da haben wir viertausend Adressen einfach drin für dreißig Euro.
00:35:01: Wo man jeden monat ein Wein zugeschaut oder zwei drei Weine hat wo wir dann auch dadurch, dass wir einfach so viele Weine dann kaufen supergeile Preise kriegen und wirklich tolle Weine die man normal für das Geld nicht bekommen würden mit verschicken können was einfach Spaß macht.
00:35:13: Aber dann reden wir über eine drei Pakete sind einfach mal viertausend sind es einfach zwölf tausend Flaschen Wein die jeden Monat dann rausgehen?
00:35:19: halt einfach Mal.
00:35:21: Und das ist ja einfach wenn man das Volumen bedingt.
00:35:23: Dann arbeiten wir mit den Kreuzfahrtschiffen wie die Haber-Gleutgesellschaft zusammen.
00:35:26: da haben wir die MS EuropAeins und zwei in der eigene Bar drauf Mit Bräuninger.
00:35:30: mit ganz toller Kooperation die zwei Restlungs haben beliefern wir alles.
00:35:35: Und das ist alles aus unseren Lagern und wir haben auf der Insel ein eigenes Lager noch, damit bestücken wir uns sehr schon so dass ich meistens nochmal bisschen mehr Champagner oder paar Großflaschen kaufe.
00:35:46: So viele GroßflAsche wie wir fängsten habe ich in der Regel nicht da aber ich halte die dann für den Sommer fertig.
00:35:52: Dann kauft man mal so eine sechs Liter Roseflasche oder sechs Liter Champagner Flasche wo du sagst sie brauchst im Alltag ja nicht Aber sonst sind wir eigentlich immer echt gut aufgestellt.
00:36:01: Was kostet so ne Flasch?
00:36:03: von bis... Das ist oft einfach nur der Gag, der dahinter steht.
00:36:07: Also sechs Liter Flaschen war zum Beispiel bei uns sehr viel läuft, da habe ich sehr viel aber da haben wir auch einen sehr schönen Preis behauptet und woanders sieht man nicht gewesen.
00:36:17: Haben wir WSB Angel dann sechs Liter flaschen die liegen bei fünfhundertfünfzig Euro auf der Karte.
00:36:22: Ich könnte jetzt auch sagen was die teuerste ist Aber das ist nicht der Anreiz der dahinten steckt und ich finde es doch nicht schön wenn man so dieses extreme nur promoten möchte und wir versuchen da halt auch immer fährt die Sachen einzukaufen, ich handle dann viel.
00:36:35: Mein Vater schimpft jetzt vielleicht, werde ich das sagen?
00:36:37: Ich versuche die Preise dann noch oft wieder einfach weiterzugeben dass sich gar nicht mal meine Marschessuchgras verstärken will sondern einfach den Leuten eine tolle Erfahrung gehen können.
00:36:44: Und so wirst Prangential Magnum blöd gesagt es gibt in der Cote d'Azur zahlst du teilweise für die Null siebender Flasche Hundertfünfzig Euro oder hundert Euro an der Côte d' Azur.
00:36:52: wenn ich jetzt überlege dann brauchst du acht Flaschen dahin dann bist du schnell bei knapp tausend Euro oder sowas.
00:36:57: Was so eine Flasche überall teilweise kostet, kann sie hier für vierhundert neunzig Euro trinken.
00:37:01: Und die Leute mit fünfzeig Leuten letztlich hin im Sommer habe ich ganz oft gehabt bestellen diese Flaschen und ich finde dieses Gefühl von... Urlaub dieses Gefühl damit, diese große Flasche.
00:37:12: Es ist totaler Schwachsinn und jeder kann sagen es ist totaler Bullshit das ist auch komplett richtig!
00:37:16: Und kein Mensch braucht diese große flasche und sie schmeckt am Ende wahrscheinlich auch noch schlechter.
00:37:20: Und bis die leer ist mit zehn Leuten ist der abgestanden der Wein oder warm und kriegt sich richtig kalt und da machst du die Gläser so voll und es ist alles schwachssinn.
00:37:30: Ja aber... Manchmal muss ein bisschen schwachsender zu sein.
00:37:34: Wenn du da sitzt mit den Leuten, die Flasche saufen zwischen alle gucken und dann ist es da!
00:37:38: Und du nimmst diese Flaschen am Ende mit.
00:37:39: und ich kenne ganz viele Gäste, die sich daheim hingestellt haben und ihr Kleingeld reinwerfen.
00:37:44: Diese Emotion dieses jeden Tag dran denken das ist doch manchmal das Besondere.
00:37:48: Und manchmal ein bisschen Kind sein bisschen verrückt sein gehört einfach dazu.
00:37:51: Das heißt nicht übertrieben viel Geld ausgeben sondern einfach mal lustig sein spontan dann jetzt mitten nehmen.
00:37:56: Deswegen finde ich das ganz cool wenn wir auch versuchen solche... Exoten mal für faire Preise anzubieten, weil ich dann einfach einen fernen Preis mal beim Einkauf kriege.
00:38:04: und das versuche ich ja zu machen.
00:38:06: Das klappt natürlich nicht immer!
00:38:07: Und bei zweitausend Positionen sind garantiert auch ein zwei wo es teuer sind oder auch mal irgendwas anderes was jemand denkt ist so teuer.
00:38:13: aber eigentlich geben uns da sehr viel Mühe auch wenn wir Ware kaufen.
00:38:16: Wir arbeiten mit so teuren Fleisch Und nur Frischbau.
00:38:20: Wir haben keinen TK für Schnichts da, es ist alles frisch wildfangen wenn's geht und so weiter.
00:38:25: das ist einfach für Arbeit nur mit den wertigsten Produkten der Welt.
00:38:27: und wer in einem Feinkursladen heute mal einkaufen geht und sich die Produkte einkauft weiß was das einfach kostet.
00:38:33: und Wenn du ein High End Sachen Lebensmittel kaufen willst dann kannst du teilweise gar nicht besser kochen zu Hause günstiger als hier kaufen.
00:38:40: Es ist natürlich schon, wenn jetzt ein Eintopf den man anschaut oder eine Currywurst und sagt warum es jetzt so teuer.
00:38:45: Aber auch da wir arbeiten komplett ohne chemische Sachen, ohne diese, ohne jenes nur die teuerste Wurst bla bla bla.
00:38:50: Ich brauche das jetzt nicht grün oder schlecht trinken aber geben uns dann wirklich viel Mühe!
00:38:54: Und ich bin glücklich dass ich jeden Tag hier sein
00:38:56: darf.".
00:39:01: Die Sanzibar ist weit mehr als ein Restaurant.
00:39:03: sie ist eine Marke.
00:39:04: aus einer Idee wurde ein Lebenswerk mit Mut und vor allem Menschlichkeit.
00:39:10: Herbert und Niklas Säckler, ich danke euch wirklich sehr für dieses persönliche Gespräch.
00:39:15: Und den Einblick in eure Geschichte!
00:39:18: Und so geht es weiter...
00:39:20: Ich geb' zweitausend Euro aus und ich find's echt ... recht schön!
00:39:23: Echt schön!
00:39:23: Ich muss sagen das hat die Stimmung einzigartig Die Menschen einzig-artig und da schreckt unglaublich
00:39:29: dein Gebirn.
00:39:29: Es ist Pfingsten,
00:39:30: die Insel ist rappelvoll.
00:39:32: Kampen wird zum Party-Hotspot.
00:39:34: Bis zu dreitausenden Menschen feiern hier jeden Abend in verschiedenen Locations.
00:39:40: Aber warum
00:39:40: ist Finksen so ein Phänomen?
00:39:42: Für Unternehmer natürlich
00:39:43: das Geschäft des
00:39:44: Jahres.
00:39:45: Das Finksten von Sylt ist das Sylvester
00:39:47: von
00:39:48: Hamburg!
00:39:49: Ich streche mit denen,
00:39:50: die arbeiten und mit denen die
00:39:52: feiern.
00:39:53: Ja vielleicht warst du ja
00:39:54: auch dabei Und ich hab' mit dir gesprochen.
00:39:57: Also ich freue mich wenn ihr bei der nächsten Folge wieder zuhört.
00:40:00: Bei Sylt-Cast finksten zwanzig sechsundzwanzig
00:40:03: Ja wenn das Party-Event
00:40:04: endlich vor der Tür steht
00:40:06: Eure
00:40:07: Sandra Marver.
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